Die Bikes

Harley

Seit 2006 bin ich mit einer Harley Davidson Street Bob FXDBI unterwegs. Wie bei den meisten Harley Besitzern üblich, ist das Bike nicht mehr im Originalzustand. Ein paar Modifikationen fanden in den letzten Wintern statt. Das Fahrzeug ist nicht das, was man in üblichen Tourenfahrerkreisen als Reisemopped bezeichnet ;-) Vielmehr geht es mir darum, mit dem Bike so unterwegs zu sein, wie es mir am meisten Spaß macht. Und das ist nunmal nicht die typische 0815 Tourenmaschine. Vielmehr fühle ich mich mit einem Ape und tiefer Sitzposition am wohlsten. In manchen Gegenden ernte ich fragliche Blicke von Bikern, welche nicht fassen können, das man auch mit einem solchen Flacheisen einen heiden Spaß haben kann.

Mein Bike passt mir.


Yamaha Ténéré

Im Anschlluss an meine Tunesienreise 2013 war klar: in den großen Sandkasten muss ich nochmal! Aber dann mit einem geeigneten Bike, welches auch Sandpassagen etwas besser meistern kann als meine tiefergelegte Harley. Kurzerhand entschloss ich mich für eine XTZ660 Ténéré aus dem Jahre 1995 und kaufte ein solches Exemplar im September 2013. Ein paar Probefahrten brachten die Ernüchterung: so ein hochbeiniges Gefährt ist einfach nix für mich. Klar, bequem und halbwegs wettergeschützt kann man mit so einem Eimer jeglichen Straßenbelag unter die Räder nehmen und allerhand Gepäck mit sich rumfahren. Aber mit dem ursprünglichen Motorradfahren hat das für mich nix zu tun. Nun denn, für den Saharasand kommt leider nur ein geländegängiges Bike in Frage. Also bleibt die Yamaha ersteinmal zum Rumbasteln und Testfahren bei mir.

Allerdings bekam ich zum Jahreswechsel 2013/14 ein gutes Angebot für eine neue XT660Z Ténéré und habe mich breitschlagen lassen ;-) Mal sehen wie diese ausgereifte, durchdachte Maschine sich auf der Tunesientour 2014 macht. Danach entscheide ich, ob sie als Zweitmopped bei mir bleibt...

Ein paar Eindrücke und Erfahrungen nach der Tour findet ihr hier.


BMW K100RS

In geistiger Umnachtung schaffte ich mir 2012 als Zweitmopped eine alte BMW K100RS an um, wie ich dachte, ne längere Etappe zu nem Treffen oder für den Besuch befreundeter Biker "mal eben schnell" mehrere hundert km auch bei schlechtem Wetter abzureißen. Nun, auf der Autobahn zieht so ne alte K immernoch ordentlich davon und man ist ganz angenehm unterwegs. Aber am Ziel angekommen, stellt man den Bock gleich in die Ecke. Mal eben ne kleine Runde auf der Hausstrecke? Fehlanzeige. Der Eimer ist ein völlig emotionsloser Haufen Alu und Kunststoff. Nee, nix für mich. Kurze Zeit später trennten sich unsere Wege wieder...


Yamaha XV1600 Wildstar

5 Jahre lang bin ich mit der "Dicken" unterwegs gewesen. Ich trauer ihr ein bisschen hinterher, war sie doch genau nach meinen Vorstellungen umgebaut. Sie ist allerdings der Harley gewichen. Trotzdem muss ich sagen: der wohl beste und schönste Japancruiser. Ordentlich Hubraum und Drehmoment und vor allem: keinen Wasserkühler.

Yamaha XJR1200

Ein Dicker Brocken, aber bildschön und gutmütig zu fahren. Sie hat mich 3 super Jahre begleitet. Nachwievor ist die XJR für mich eines der schönsten Japan-Big-Bikes.

Suzuki GSF400 Bandit

Der quirlige 4-Zylinder war mein Einstieg in die Motorradwelt. Das kleine Mopped hat mich 1997 immerhin bis nach Marokko gebracht - auf meine erste echte Motorradreise.